Biografie

 

Dr. rer. nat. Peter Spork

 

„Peter Spork. Der Mann, der die Epigenetik populär machte.“ (Deutschlandfunk)

„Vereinfachen, das ist das große Talent des Neurobiologen und Wissenschaftsjournalisten Peter Spork.“ (Spektrum der Wissenschaft)

„Peter Spork [zählt] zu den führenden Wissenschaftsautoren hierzulande.“ (Deutschlandfunk)

Geboren 1965 in Frankfurt am Main, studierte ich in Marburg und Hamburg Biologie, Anthropologie und Psychologie. Unterstützt von einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes (Danke!) promovierte ich im Bereich der Neurobiologie/Biokybernetik am Zoologischen Institut in Hamburg.

Seit 1991 schreibe ich populärwissenschaftliche Artikel für viele große deutschsprachige Zeitungen und Magazine, unter anderem für Die Zeit, Geo Wissen, bild der wissenschaft, NZZ, FAZ und Süddeutsche Zeitung. Eine Zeit lang arbeitete ich als Wissenschaftsredakteur beim Nachrichtenmagazinprojekt Ergo, nach dessen Einstellung ich endgültig zum freien Wissenschaftsjournalismus wechselte.
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Schlaf- und Hirnforschung sowie die Molekulargenetik interessierten mich schon immer besonders. 2001 schrieb ich ein Buch über das Schnarchen und 2004 über die Chronobiologie – die Lehre von den inneren Uhren und biologischen Rhythmen. 2007 folgte Das Schlafbuch, das so ziemlich alles zusammenfügt, was die Schlafforschung bisher herausgefunden hat. Im Jahr 2014 fasste ich all diese Erkenntnisse in dem viel diskutierten Debattenbuch Wake up! zusammen und leitete gesellschaftspolitische Forderungen daraus ab. Unter anderem fordere ich darin die Abschaffung der Sommerzeit, ein Umdenken bei der Schichtarbeit, mehr Rücksicht auf die Chronotypen der Menschen bei den Arbeitszeiten und einen späteren Schulbeginn.

Mein 2009 veröffentlichtes Buch Der zweite Code entwickelte sich zum Bestseller. Es erschien allein auf Deutsch mittlerweile in neun Auflagen und wurde mehr als 40 000 Mal gedruckt. Zudem wurde es in vier Sprachen übersetzt. Das Buch ist das erste allgemeinverständliche Buch zur Epigenetik überhaupt. Diese Wissenschaft erforscht einen ebenso komplexen wie spannenden, ganz neuen Zweig der Genetik. Und sie macht uns Mut, dass unser Schicksal nicht allein von unserem Erbgut bestimmt wird, sondern dass wir es durch unseren Lebensstil beeinflussen können. Acht Jahre später erscheint mein zweites Buch zur Epigenetik, das sich vor allem mit den Folgen des dramatisch gewachsenen neuen Wissens für unsere eigene Gesundheit und jene unserer Kinder und Enkel beschäftigt. Doch dazu später mehr.
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Seit April 2010 erscheint alle drei Monate mein Newsletter Epigenetik, den ich unterstützt von einem Gremium aus äußerst kompetenten und bekannten Epigenetikern herausgebe.
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Als Vortragsredner zu den Themen meiner Bücher – Gesundheit, Epigenetik, Schlaf und innere Rhythmik/Chronobiologie – sowie mit meinem Höher – schneller – weiter-Programm zur Einführung in die Evolutionsbiologie für Kinder reise ich viel durch den deutschsprachigen Raum und gebe zudem Interviews für Radio und Fernsehen. Egal ob Lesungen und Vorträge für Laien oder Auftritte auf Ärztekongressen, Firmen- und Fachtagungen: Die Resonanz ist durchweg positiv und ich werde häufig erneut eingeladen.
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Meine ersten sechs Bücher sind bei den Verlagen Rowohlt und Hanser erschienen. Sie wurden bisher in neun Sprachen übersetzt. Das aktuelle Buch erscheint im März 2017 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in München. Es heißt Gesundheit ist kein Zufall. Wie das Leben unsere Gene prägt – Die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik und erklärt, warum unsere Gesundheit kein Zustand ist sondern ein Prozess, der bei den Großeltern begann und bei unseren Enkeln nicht enden wird. Die zahlreichen revolutionären Befunde der vergangenen Jahre aus den Bereichen der perinatalen Prägung und der Epigenetik füge ich zu einem neuen, leicht verständlichen Bild zusammen. Ich erkläre, was uns die Epigenetik über Entstehung und Vererbung von Gesundheit verrät. Und ich zeige, wie weit wir unsere Gesundheit sowie die Gesundheit unserer Nachkommen selbst in der Hand haben. Denn Gesundheit ist ein generationsübergreifendes Projekt.
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Ich lebe mit Frau und zwei Kindern in Hamburg.