Epigenetik hilft Evolution: Newsletter Epigenetik 31


Epigenetik hilft Evolution
Konvergenter Flügelverlust bei Laufvögeln.

Neue Ursachen von Unfruchtbarkeit
Störung der Epigenetik kann schuld sein.

Würmer vererben ihr Verhalten
Signale im Ei warnen Nachkommen vor Gift

Und vieles mehr

(Hamburg, 21.06.2019) Liebe Leserinnen und Leser,

Dieser Newsletter Epigenetik hat lange auf sich warten lassen. Er sollte schon im März erscheinen. Nun ist es Juni geworden. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Aber vergessen Sie nicht: Sie halten ein kostenfreies Angebot in Händen. Ein Angebot noch dazu, das versucht, gewisse Qualitätsstandards einzuhalten. Kein professioneller Wissenschaftsautor hackt derartiges nebenbei in die Tastatur. Anspruchsvoller, gut recherchierter, auf Faktentreue überprüfter Journalismus benötigt Zeit. Und er sollte sich rechnen.

Deshalb möchte ich zu allererst an dieser Stelle meinen Mitherausgeber*innen für die jahrelange Unterstützung danken. Ohne Ihren und euren Einsatz wäre dieses Projekt in dieser Form undenkbar. Ich verdanke Ihnen und euch zahlreiche Hinweise auf spannende Studien und das nachhaltige Gefühl, keinen allzu großen Unfug zu verfassen. Wie wichtig Faktchecking ist, braucht man in den Zeiten des Relotius-Skandals wohl niemandem mehr zu erklären.

Danke auch den Anzeigenkunden, allen voran der Firma PerNaturam. Doch auch viele von Ihnen, den inzwischen 2200 regelmäßigen Leser*innen, die den Newsletter Epigenetik per PDF-Abo beziehen, fragen sich, wie sie zum Erhalt des Produkts beitragen können. Das geht seit einem Jahr ganz einfach: mit einem Abonnement des Online-Magazins Erbe&Umwelt bei der mehrfach preisgekrönten Journalisten-Genossenschaft Riffreporter. Es kostet 2,99 € pro Monat, freiwillig gerne auch mehr, ist jederzeit kündbar und erlaubt den Zugriff auf sämtliche Beiträge, viele davon nur für Abonnenten oder nach Einmalzahlung sichtbar.

Erbe&Umwelt-Abonnent*innen erfahren ausführliche Hintergründe zu den Highlights jedes neuen Newsletter Epigenetik – übrigens schon deutlich bevor sie hier vermeldet werden. Weitere Themen sind Schlafforschung und Chronobiologie (Biorhythmen) sowie Stressforschung und Einfluss von Ernährung, Sport und anderen Lebensstilfaktoren. Außerdem können Sie sich dort für die kostenlose E&U-News anmelden. Dann erhalten Sie ein bis maximal vier Mal pro Monat Hinweise auf neue Erbe&Umwelt-Artikel (darunter viele kostenfreie) sowie auf meine öffentlichen Auftritte und andere Neuigkeiten rings um meine Themen.

Schauen Sie doch gleich mal vorbei: www.riffreporter.de/erbe-umwelt-peter-spork/

Auch dieses Mal habe ich hoffentlich spannende, anregende und Diskussionen befördernde Informationen für Sie zusammengestellt. Wie immer wäre es super, wenn Sie den Newsletter weiterverbreiten und interessierte Freund*innen und Kolleg*innen auf die Webpräsenz newsletter-epigenetik.de aufmerksam machen oder dorthin verlinken. Dort kann man sich in die Mailingliste des kostenlosen PDF-Versands eintragen und in allen bisher erschienen Beiträgen des Newsletter Epigenetik per Stichwort- und Volltextsuche recherchieren.

PDFs des aktuellen sowie aller früheren Newsletter können Sie auf newsletter-epigenetik.de, aber natürlich auch auf diesen Netzseiten herunterladen.

Der Nachdruck und/oder eine Veröffentlichung des Newsletters im Internet sind ohne meine Genehmigung auch in Auszügen nicht gestattet. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall einfach bei mir.

Kafka oder Proust? Eule oder Lerche?

(Hamburg, 07.06.2019) In „Die Verwandlung“ schreibt Franz Kafka: „Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muss seinen Schlaf haben.“ Der wunderbare Autor scheint eine Eule gewesen zu sein (danke, DLF Kultur, für das Zitat). Sein nicht minder begabter Kollege Marcel Proust hingegen gehörte wohl eher zu den Lerchen. Den berühmten Einstiegssatz in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ kennen Sie bestimmt: „Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen“.

Es ist etwas zutiefst menschliches, dass wir unterschiedlich ticken. Chronobiologen – die Erforscher der inneren Uhren – nennen die so genannten Chronotypen Eulen und Lerchen. Die Extreme sind selten, die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen.

Was dabei für viele von uns fatal ist: Der Chronotyp wird weitgehend davon bestimmt, welche Varianten wir bei rund 50 Uhren-Genen geerbt haben. Wir können ihn kaum beeinflussen. Das macht sehr vielen Menschen Schlafprobleme. Sie müssen entweder zu früh zu Bett gehen oder zu früh aufstehen. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung stellt werktags einen Wecker. Ein Riesenproblem, für das ich in meinem Debattenbuch „Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft“ eine Reihe von Lösungen vorgestellt habe.

Testen Sie Ihren Chronotyp

In diesen Tagen habe ich mich in meinem RiffReporter Magazin Erbe&Umwelt ganz dem Thema Chronotyp verschrieben. Es gibt einen Hintergrundartikel, eine Buchbesprechung und sogar einen Selbsttest, bei dem Sie neben anderem auch herausfinden können, ob Sie chronotypologisch eher ein Kafka oder ein Proust sind. Mehr Infos dazu in der kostenlosen E&U-News #5.

Wie alt bin ich wirklich?

(Hamburg, 19.03.2019) Peter Sporks dreißigster Artikel für sein eigenes Online-Magazin bei RiffReporter, Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt ist ein ganz besonderer. Der Autor hat am eigenen Leib einen neuen epigenetischen Test ausprobiert, der unser biologisches Alter auf plus/minus 2,5 Jahre genau ermittelt. Lesen Sie jetzt Bin ich so alt, wie ich mich fühle? Spork erklärt darin ausführlich, was es mit dem Test auf sich hat, wie zuverlässig der Test ist und was es für ihn bedeutet, das Tempo seiner Alterung und letzlich auch ein Stück weit seine Lebenserwartung zu kennen. (Bildrechte: tomert / depositphotos)

Wie viele andere Artikel von Erbe&Umwelt kostet auch dieser etwas. Für Autoren wie Spork ist Journalismus nunmal kein Hobby. Sie lesen den Text per Einmalzahlung von 1,99 € oder sie wählen gleich das ganze Abo für 2,49 € pro Monat. Das lohnt sich, denn so lange Sie für das Abo bezahlen, können Sie alle Texte von Erbe&Umwelt lesen (anschließend nur noch die Texte aus den Monaten, für die Sie auch bezahlt haben). Sich schnell zu entscheiden, ist übrigens auch kein Fehler: Ab 1. April 2019 wird der Abopreis auf 2,99 € erhöht. Wer früher zugeschlagen hat, zahlt natürlich auch danach nur 2,49 €.

Direkt zum Abo gelangen Sie hier entlang. Zum Magazin Erbe&Umwelt und einer Übersicht über alle Beiträge geht es hier entlang. Und wenn Sie zunächst in den Artikel über den Test auf das biologische Alter hineinlesen möchten, wählen Sie bitte diesen Link.

SWR2 Forum über schlaflose Jugend

(Hamburg, 18.2.2019) Bereits zum vierten Mal ist Peter Spork heute Gast in der renommierten Radio-Talkrunde SWR2 Forum. Dieses Mal diskutiert er gemeinsam mit der Schlafmedizinerin Barbara Schneider und dem Psychologen Hans-Günter Weeß über den zunehmenden Schlafmangel der Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Zur Sendungs-Seite inklusive Mitschnitt bitte hier entlang.

Vor kurzem veröffentlichte der Autor auch einen großen Report zum Thema in seinem Online-Magazin Erbe&Umwelt bei RiffReporter. Er präsentiert erschreckende Daten aus der Realität vieler Jugendlicher in Deutschland, berichtet über die Vorgaben der verantwortlichen Behörden und nennt Lösungsansätze. Zu diesem Beitrag bitte hier entlang.

Aktualisiert und wieder lieferbar: Das Schnarchbuch

(Hamburg, 12.2.2019) „Das Schnarchbuch hält gut lesbar, was der Titel verspricht,“ urteilte einst der Focus. Die Schwäbische Post bewertete das Buch so: „Ein ideales Geschenk für Schnarcher, eignet sich ebenso zum Selberlesen.“ Und der Naturarzt schrieb: „Warum schnarcht der Mensch? Was der Hamburger Wissenschaftsjournalist Peter Spork zu diesem Thema recherchiert hat, liest sich fast so spannend wie ein Krimi.”

Ein Jammer also, dass das Das Schnarchbuch: Ursachen, Risiken, Gegenmittel bei Schnarchen und Schlafapnoe so lange nur als E-Book erhältlich war. Doch diese Zeiten sind vorbei: Seit dieser Woche ist eine überarbeitete Neuauflage erhältlich. Ich danke dem Mabuse-Verlag, dass er das Buch noch einmal veröffentlicht hat. Und ich bin überzeugt: Sehr viele Schnarcher, Schlafapnoiker und ihre Failienangehörigen werden es ihm danken!

Mich persönlich freut zudem, auf diesem Weg eine Tradition fortschreiben zu können. Das Schnarchbuch erschien zuerst im Jahr 2001 beim Rowohlt-Verlag in der Reihe Men`s-Health. Im Jahr 2007 gab es dann eine erste erweiterte und aktualisierte Neuausgabe, die mein damals neues Schlafbuch begleitete und ebenfalls bei Rowohlt erschien. Und jetzt also – nach 18 Jahren – der dritte Anlauf. Ich denke, das ist eine Auszeichnung, die nur wenigen naturwissenschaftlichen Sachbüchern zuteil wird. Für weitere Infos zum Buch bitte hier klicken.

Lasst Sie einfach länger schlafen!

(Hamburg, 18.1.2019) Im neuesten Artikel in Peter Sporks Online Magazin Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt greift der Wissenschaftsautor angesichts einer aktuellen Studie ein Thema auf, das ihn seit der Arbeit am Buch Das Uhrwerk der Natur. Chronobiologie – Leben mit der Zeit und natürlich erst recht seit dem Debattenbuch Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft nicht mehr los lässt. Diejenigen, die in unserer Gesellschaft das größte chronische Schlafdefizit aufbauen, sind – vielleicht neben Schichtarbeiter*innen und Eltern von Säuglingen – die Teenager. Sie benötigen viel mehr Schlaf als Erwachsene und ihre innere Rhythmik ist so verschoben, dass sie morgens sehr viel später wach werden. Einzige Lösung: Die Schule sollte später beginnen. Die Stadt Seattle, USA, hat bereits reagiert, und eine wissenschaftliche Studie bestätigt jetzt: Es wirkt! Wie nötig solche Maßnahmen auch in Deutschland wären, zeigt eine diese Woche veröffentlichte Analyse der DAK: Deutschlands Schüler*nnen der neunten und zehnten Klassen schlafen im Schnitt zwei Stunden zu wenig – jeden Tag unter der Woche! (Bildrechte: Mike Watson Images Limited / depositphotos)

Das Online-Magazin Erbe&Umwelt erscheint bei Riffreporter, der neuen preisgekrönten Genossenschaft für freien Qualitäts-Wissenschaftsjournalismus direkt aus der Feder der Autor*innen. Zum neuen Artikel gelangen Sie, indem Sie bitte hier klicken. Und wenn Sie von Peter Spork ganz exklusiv noch mehr über den Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft dank einer neuen Zeitkultur erfahren möchten: Sie können ihn auch für einen Vortrag zum Thema buchen. Mehr Infos hier.

Fragen Sie Peter Spork

(Hamburg, 17.12.2018) Die neue Reihe in Peter Sporks Online-Magazin Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt: Der Autor beantwortet Ihre Fragen in kurzen Videos. Auch in der zweiten Folge geht es je einmal um die Bereiche Chronobiologie, Epigenetik und Schlafforschung: Bestimmen die Gene unsere Zukunft? Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Warum sollte die Schule später beginnen? Zu den Videos bitte hier entlang. Und wenn Sie Peter Spork eine Frage stellen möchten, dann schicken Sie ihm bitte eine E-Mail.

Unvergesslich

(Mannheim, 02.03.2018) Auf dem Kongress “Geburtshilfe im Dialog” durfte ich vor mehr als 2.000 Zuschauern über das Thema meines aktuellen Buchs Gesundheit ist kein Zufall sprechen. Der Fokus lag dabei auf der “Epigenetischen Prägung in der perinatalen Phase”. Es war ein unvergessliches Erlebnis, auch weil das Publikum so begeistert war und es sogar Zwischenapplaus gab. Perfekt war auch die spätere Signierstunde am Büchertisch. Alle 50 Bücher wurden verkauft, und ich hatte viele schöne Gespräche mit meinen LeserInnen.


Großer Dank an Dr. Ansgar Römer für die Einladung, an Volker Vomend für die Fotos und an den Mabuse-Verlag für den Büchertisch. Hier ein paar Fotos als Impressionen, besonders schön finde ich das Selfie (ja ich weiß, das muss ich noch üben) und das Foto davon, wie ich gerade dieses Selfie mache.

Peter Spork bei ARD alpha

(Hamburg, 10.06.2017) Welche TV-Sendung hatte bereits Papst Benedikt XVI. (damals noch Joseph Kardinal Ratzinger), Richard von Weizsäcker, Senta Berger, Madeleine Albright, Christiane Hörbiger, Desmond Tutu, Roland Berger oder Mario Adorf zu Gast? Genau: Das ARD alpha-Forum. Es war für mich also eine große Ehre, dort eingeladen gewesen zu sein. Mein 45-minütiges Gespräch mit Moderatorin Agnieszka Schneider über mein neues Buch Gesundheit ist kein Zufall findet sich nun auch auf YouTube.

Für weitere Infos zum Buch, klicken Sie bitte hier.
Hinweise auf weitere Termine finden Sie hier.


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