Epigenetik für mehr Gesundheit: Newsletter Epigenetik 32


Medikament gegen Vernachlässigung
Wie Mäuse zu besseren Müttern werden.

Prägung der Resilienz
Beeinflussung der Stress-Achse im Mutterleib.

Neuartige Krebs-Früherkennung
Was methylierte Mikro-RNAs verraten.

Und vieles mehr

(Hamburg, 9.12.2019) Liebe Leserinnen und Leser,

Es ist überwältigend. Im intro des vergangenen Newsletter Epigenetik habe ich Sie aufgerufen, dieses kostenlose Angebot durch ein Abonnement des RiffReporter Online-Magazins Erbe&Umwelt zu unterstützen. Erstaunlich viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sind diesem Aufruf gefolgt. Tausend Dank dafür. Ich hoffe, auch dieses Mal schließen sich weitere an.

Wenn Sie das tun, erhalten Sie für 2,99 Euro pro Monat Zugang zu zahlreichen ausführlichen Hintergrundartikeln, die sich darum drehen, wie wir werden, was wir sind. 48 Beiträge sind bereits erschienen, monatlich kommen zwei bis drei hinzu. Das Angebot ist auch als Vertiefung dieses Newsletters gedacht. Es sollte also für Sie alle attraktiv sein. Zu den Inhalten einiger der neueren _Erbe&Umwelt_-Beiträge schreibe ich selbstverständlich auch in diesem Newsletter wieder in Kurzform.

Der erste Newsletter Epigenetik erschien übrigens im April 2010. Nächstes Jahr feiern wir das zehnjährige Bestehen. Seitdem sind im Bereich Grundlagenforschung mehr als 290 und im Bereich Onkologie gut 150 Meldungen erschienen. Hinzu kommen zahlreiche Neuigkeiten zu Projekten sowie aus Wirtschaft und Medien. Und dann noch eine Menge Personalien und Terminankündigungen. Ich hätte damals nicht zu träumen gewagt, dass es gelingt, ein so umfassendes Werk zu schaffen, und – was vielleicht noch wichtiger ist: dass alle diese Informationen zusätzlich in einer Datenbank mit derzeit 740 Einträgen im Internet verfügbar sind.

Natürlich bin ich stolz. Natürlich bin ich dankbar. Ohne die vielen Helfer*innen und Unterstützer*innen wäre das nicht möglich gewesen. Ob diese Erfolgsgeschichte indes weitergeht, hängt auch von ihnen ab. Die Epigenetik ist so wichtig, das Neueste aus diesem Bereich sollte unbedingt für alle frei im Internet verfügbar oder per E-Mail-Abo erhältlich sein. Lassen Sie uns also weiter gemeinsam daran arbeiten – mit Ihrer Unterstützung via RiffReporter Erbe&Umwelt.

Auch dieses Mal habe ich hoffentlich spannende, anregende und Diskussionen befördernde Informationen für Sie zusammengestellt. Wie immer wäre es super, wenn Sie den Newsletter weiterverbreiten und interessierte Freund*innen und Kolleg*innen auf die Webpräsenz newsletter epigenetik.de aufmerksam machen oder dorthin verlinken. Dort kann man sich in die Mailingliste des kostenlosen PDF-Versands eintragen und in allen bisher erschienen Beiträgen des Newsletter Epigenetik per Stichwort- und Volltextsuche recherchieren.

PDFs des aktuellen sowie aller früheren Newsletter können Sie auf newsletter-epigenetik.de, aber natürlich auch auf diesen Netzseiten herunterladen.

Der Nachdruck und/oder eine Veröffentlichung des Newsletters im Internet sind ohne meine Genehmigung auch in Auszügen nicht gestattet. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall einfach bei mir.

TV-Gespräch zur Epigenetik

(Hamburg, 29.10.2019) Gemeinsam mit Johannes Huber war Peter Spork unlängst zu Gast in der Sendung ARD Alpha Thema Gespräch. In der halbstündigen TV-Sendung ging es um das Thema: Faszination Epigenetik – Vom Gedächtnis der Gene. Weitere Infos zum vorgestellten Buch Gesundheit ist kein Zufall finden Sie hier. Für Hinweise auf weitere Termine bitte hier klicken.

 

Zehn Sprachen

(Hamburg, 10.09.2019) Meine Bücher sind inzwischen in zehn Sprachen übersetzt. Nicht alle in jede Sprache, aber drei bis vier Sprachen pro Buch sind es teilweise schon. Dazu gehören Italienisch, Griechisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Koreanisch. Jetzt kommt Chinesisch hinzu. Mein Buch Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft erscheint dieser Tage im Programm des taiwanesischen Verlags Business Weekly. Ich freue mich vor allem über das schöne Cover. Es zeigt sowohl die Eule als auch die Lerche. Sie stehen symbolisch für die besonders frühen und besonders späten Chronotypen. Eine Gesellschaft, die mehr Rücksicht auf solche Menschen nimmt, die etwas langsamer oder etwas schneller ticken als der Durchschnitt, wäre ausgeschlafener und damit produktiver, glücklicher und gesünder.

Möchten Sie mehr über das Buch erfahren sowie weitere darin enthaltene Ideen entdecken, wie uns das Wissen der Chronobiologie zu mehr Schlaf und Gesundheit führen kann, dann klicken Sie bitte hier.

Pille gegen Vernachlässigung?

(Hamburg, 30.07.2019) Pille einschmeißen und plötzlich liebevolle Eltern sein – trotz schlimmer eigener Kindheit? So simpel wird es niemals gehen. Aber die aktuelle Studie mit Ratten, über die ich heute neu bei RiffReporter Erbe&Umwelt schreibe, ist dennoch sehr wichtig – auch und gerade für uns Menschen. Großer Dank an Marcus Anhäuser für die kurzfristige Redigatur. Dein Input hat dem Text sehr gut getan (Bildrechte: Eric Isselee / shutterstock).

Für weitere Infos zu meinem aktuellen Buch Gesundheit ist kein Zufall, das beschreibt, warum uns die Epigenetik einen neuen Blick auf Gesundheit schenkt, bitte hier entlang.

 

Kafka oder Proust? Eule oder Lerche?

(Hamburg, 07.06.2019) In „Die Verwandlung“ schreibt Franz Kafka: „Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muss seinen Schlaf haben.“ Der wunderbare Autor scheint eine Eule gewesen zu sein (danke, DLF Kultur, für das Zitat). Sein nicht minder begabter Kollege Marcel Proust hingegen gehörte wohl eher zu den Lerchen. Den berühmten Einstiegssatz in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ kennen Sie bestimmt: „Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen“.

Es ist etwas zutiefst menschliches, dass wir unterschiedlich ticken. Chronobiologen – die Erforscher der inneren Uhren – nennen die so genannten Chronotypen Eulen und Lerchen. Die Extreme sind selten, die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen.

Was dabei für viele von uns fatal ist: Der Chronotyp wird weitgehend davon bestimmt, welche Varianten wir bei rund 50 Uhren-Genen geerbt haben. Wir können ihn kaum beeinflussen. Das macht sehr vielen Menschen Schlafprobleme. Sie müssen entweder zu früh zu Bett gehen oder zu früh aufstehen. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung stellt werktags einen Wecker. Ein Riesenproblem, für das ich in meinem Debattenbuch „Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft“ eine Reihe von Lösungen vorgestellt habe.

Testen Sie Ihren Chronotyp

In diesen Tagen habe ich mich in meinem RiffReporter Magazin Erbe&Umwelt ganz dem Thema Chronotyp verschrieben. Es gibt einen Hintergrundartikel, eine Buchbesprechung und sogar einen Selbsttest, bei dem Sie neben anderem auch herausfinden können, ob Sie chronotypologisch eher ein Kafka oder ein Proust sind. Mehr Infos dazu in der kostenlosen E&U-News #5.

Wie alt bin ich wirklich?

(Hamburg, 19.03.2019) Peter Sporks dreißigster Artikel für sein eigenes Online-Magazin bei RiffReporter, Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt ist ein ganz besonderer. Der Autor hat am eigenen Leib einen neuen epigenetischen Test ausprobiert, der unser biologisches Alter auf plus/minus 2,5 Jahre genau ermittelt. Lesen Sie jetzt Bin ich so alt, wie ich mich fühle? Spork erklärt darin ausführlich, was es mit dem Test auf sich hat, wie zuverlässig der Test ist und was es für ihn bedeutet, das Tempo seiner Alterung und letzlich auch ein Stück weit seine Lebenserwartung zu kennen. (Bildrechte: tomert / depositphotos)

Wie viele andere Artikel von Erbe&Umwelt kostet auch dieser etwas. Für Autoren wie Spork ist Journalismus nunmal kein Hobby. Sie lesen den Text per Einmalzahlung von 1,99 € oder sie wählen gleich das ganze Abo für 2,49 € pro Monat. Das lohnt sich, denn so lange Sie für das Abo bezahlen, können Sie alle Texte von Erbe&Umwelt lesen (anschließend nur noch die Texte aus den Monaten, für die Sie auch bezahlt haben). Sich schnell zu entscheiden, ist übrigens auch kein Fehler: Ab 1. April 2019 wird der Abopreis auf 2,99 € erhöht. Wer früher zugeschlagen hat, zahlt natürlich auch danach nur 2,49 €.

Direkt zum Abo gelangen Sie hier entlang. Zum Magazin Erbe&Umwelt und einer Übersicht über alle Beiträge geht es hier entlang. Und wenn Sie zunächst in den Artikel über den Test auf das biologische Alter hineinlesen möchten, wählen Sie bitte diesen Link.

Fragen Sie Peter Spork

(Hamburg, 17.12.2018) Die neue Reihe in Peter Sporks Online-Magazin Erbe&Umwelt: Was Gesundheit und Persönlichkeit prägt: Der Autor beantwortet Ihre Fragen in kurzen Videos. Auch in der zweiten Folge geht es je einmal um die Bereiche Chronobiologie, Epigenetik und Schlafforschung: Bestimmen die Gene unsere Zukunft? Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Warum sollte die Schule später beginnen? Zu den Videos bitte hier entlang. Und wenn Sie Peter Spork eine Frage stellen möchten, dann schicken Sie ihm bitte eine E-Mail.

Unvergesslich

(Mannheim, 02.03.2018) Auf dem Kongress “Geburtshilfe im Dialog” durfte ich vor mehr als 2.000 Zuschauern über das Thema meines aktuellen Buchs Gesundheit ist kein Zufall sprechen. Der Fokus lag dabei auf der “Epigenetischen Prägung in der perinatalen Phase”. Es war ein unvergessliches Erlebnis, auch weil das Publikum so begeistert war und es sogar Zwischenapplaus gab. Perfekt war auch die spätere Signierstunde am Büchertisch. Alle 50 Bücher wurden verkauft, und ich hatte viele schöne Gespräche mit meinen LeserInnen.


Großer Dank an Dr. Ansgar Römer für die Einladung, an Volker Vomend für die Fotos und an den Mabuse-Verlag für den Büchertisch. Hier ein paar Fotos als Impressionen, besonders schön finde ich das Selfie (ja ich weiß, das muss ich noch üben) und das Foto davon, wie ich gerade dieses Selfie mache.

Peter Spork bei ARD alpha

(Hamburg, 10.06.2017) Welche TV-Sendung hatte bereits Papst Benedikt XVI. (damals noch Joseph Kardinal Ratzinger), Richard von Weizsäcker, Senta Berger, Madeleine Albright, Christiane Hörbiger, Desmond Tutu, Roland Berger oder Mario Adorf zu Gast? Genau: Das ARD alpha-Forum. Es war für mich also eine große Ehre, dort eingeladen gewesen zu sein. Mein 45-minütiges Gespräch mit Moderatorin Agnieszka Schneider über mein neues Buch Gesundheit ist kein Zufall findet sich nun auch auf YouTube.

Für weitere Infos zum Buch, klicken Sie bitte hier.
Hinweise auf weitere Termine finden Sie hier.


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